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Kriminalfall „Kaprun“ Eintritt ist frei!

Veröffentlicht von Administrator (bfaverein) am 25.5.2017
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Der Großbrand am 11. November 2000 in der Gletscherbahn Kaprun im Bundesland Salzburg stellt mit 155 Toten die größte Katastrophe dieser Art nach dem Wiener Ringtheaterbrand von 1881 dar. Auch fast 17 Jahre danach haben sich die Wogen, vor allem wegen des umstrittenen Gerichtsurteils mit den Freisprüchen für alle 16 Angeklagten, immer noch nicht geglättet. Nun hält der Präsident des Brandschutzforums Austria, Univ.-Lektor ELFR OSR Dr. Otto Widetschek, anlässlich dieses traurigen Jubiläums zum obigen Themenkreis einen Vortrag an der Karl Franzens Universität Graz, der von allen Interessierten kostenlos besucht werden kann.

 

 

 

 

Keine höhere Gewalt!

Dass der Brandschutz im Tunnel von Kaprun ein Stiefkind war und daher diese Katastrophe von Menschenhand verursacht wurde, steht mittlereile für alle Fachexperten fest. Es war keine höhere Gewalt, wie es der umstrittene Richter Manfred Seiss pathetisch in seiner Urteilsbegründung mit der Aussage „Da hat Gott für einige Minuten das Licht im Tunnel ausgemacht!“ formulierte. Nein, es war ein von Menschen verursachtes Höllenfeuer, in welchem 155 unschuldige Urlauber qualvoll verbrennen mussten!

Fachvortrag für alle!

Im Rahmen eines Fachvortrages werden nun die wesentlichen Erkenntnisse und Hintergründe zu diesem Jahrhundert-Ereignis in anschaulicher und spannender Weise an der Karl Franzens Universität Graz durch den Branddirektor der Stadt Graz a. D. Dr. Otto Widetschek behandelt.

ORT:   Karl Franzens Universität, Hörsaal 12.01, 8010 Graz, Universitätsstraße 2-4, Erdgeschoß (Zufahrt über Heinrichstraße).
ZEIT:  Mittwoch, der 7. Juni 2017 um 17.00 Uhr s.t. bis ca. 18.30 Uhr.

Diese Veranstaltung ist im Rahmen einer Kooperation zwischen Landesfeuerwehrverband Steiermark, Verein Brandschutzforum Austria und Karl Franzens Universität Graz zustande gekommen! Der Vortrag ist jedoch nicht nur für Studenten und Feuerwehrangehörige, sondern auch für alle sicherheitsbewussten und interessierten Bürger geeignet. Eintritt ist frei!


Das Wrack in welchem 155 Menschen starben.


Rauchentwicklung in der Bergstation.

INFO als PdF

 

Zuletzt geändert am: 23.1.2018 um 09:46:28

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